Phantastische Venus

In der bildenden Kunst erscheint die Venus-Thematik bis in unsere Zeit
immer wieder neu. Der imaginäre Mythos der Göttin bildete eine
unerschöpfliche Inspirationsquelle für Künstler aller Epochen. Wie eine
Art Imaginär durch Zeit und Raum. So auch für den Maler und Bildhauer
Angerer der Ältere.

Keine andere Göttin kam ihr an Schönheit
gleich. Paris, der trojanische Prinz, übergab als Siegestrophäe einen
goldenen Apfel. Venus stellt denn auch das Urbild von Schönheit und
Liebe dar. Beinahe das gesamte Spektrum menschlicher Leidenschaften,
Begierden, Sehnsüchte und Ängste findet in ihr seinen Spiegel. Sie war
im Orient als Ischtar-Astarte längst bekannt, dann wurde sie zur
griechischen Aphrodite und später zur römischen Venus. Die Darstellungen
der Göttin sind geprägt von vielschichtigen Interpretationen,
humanistischen Deutungen, barocken Allegorien bis hin zur
Tiefenpsychologie. Durch die Assoziationen mit der Inkarnation des
Weiblichen, mit Erotik, Fruchtbarkeit, Schönheit, Verführung, hat Venus
bis auf den heutigen Tag nichts von ihrer Faszination eingebüsst.
Hier
eine kleine Auswahl von Darstellungen der Venus des Künstlers Angerer
der Ältere bis hin zur Deutung eines Wesens, das in der heutigen
modernen Welt ihren Ursprung verloren hat.

Das Gemälde gehört
zum Zyklus „Parfums de Femmes“, ausgestellt bei der
Phantastenausstellung (Phantastikbiennale) in der Manège Royal in St.
Germain-en-Laye bei Paris.


Breite 70 cm
Höhe 50 cm
Tiefe 1 cm
Material Holz
Entstehungsdatum 1987
Technik Altmeisterliche Lasurmalerei
Motive Frauen
Objektname Venus
Künstler Angerer der Ältere
Stil Phantastischer Realismus
Signierung ja
Land Germany
Bundesland Bayern
Entfernung: 5,543 Kilometer
Adresse 1 Abensstraße 1, 93354 Biburg, Deutschland
Kategorie , ,
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